Warum QUIMS?

Grundidee von QUIMS

Das Programm QUIMS (Qualität in multikulturellen Schulen) unterstützt Schulen, die besonders herausgefordert sind, gute Lernergebnisse und faire Bildungschancen für alle Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Dies gilt vor allem für Schulen mit einem hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen aus sozioökonomisch benachteiligten Familien oder aus Familien mit weniger bildungsbezogenen Ressourcen. Die Forschung spricht hier von Kompositionseffekten (Effekten der sozialen Zusammensetzung der Lernenden). Gerade an solchen Schulen kann eine gezielte Weiterentwicklung der Unterrichts- und Schulpraxis besonders viel bewirken und die Qualität des Lernens nachhaltig stärken. Lernleistungen und gute Bildungschancen zu gewährleisten. Dies gilt v.a. dann, wenn der Anteil von Schülerinnen und Schülern aus den unteren Sozialschichten und aus sogenannt bildungsfernen Familien gross ist. Die Fachwelt spricht hier von «Kompositionseffekten». Gerade diese Schulen können mit der Änderung ihrer Praxis und der damit verbundenen Erhöhung der Qualität des Lernens besonders viel bewirken– mehr als Schulen in einem sozial privilegierten Umfeld.

QUIMS-Schulen erhalten deshalb fachliche und finanzielle Unterstützung. Ziel ist eine gute und chancengerechte Schule für alle Kinder und Jugendlichen – unabhängig von sozialer Herkunft, Erst- oder Familiensprache und Staatsangehörigkeit.

Die Handreichung «Qualität in multikulturellen Schulen (QUIMS)» beschreibt ausführlich die Grundidee von QUIMS und wie die beteiligten Schulen das Programm in drei Handlungsfeldern umsetzen.

Handreichung Qualität in multikulturellen Schulen (QUIMS)

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Handreichung Qualität in multikulturellen Schulen (QUIMS): Korrigenda 2025

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Die QUIMS-Infobroschüre fasst das Wichtigste zum Programm zusammen.

QUIMS Qualität in multikulturellen Schulen

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Leitideen

QUIMS basiert auf drei Leitideen:

  1. QUIMS-Schulen streben ein Leistungsniveau an, das den kantonalen Durchschnittswerten entspricht.
  2. QUIMS-Schulen streben an, allen Schülerinnen und Schülern, unabhängig ihrer sozialen und sprachlichen Herkunft, gute Bildungschancen zu gewährleisten.
  3. QUIMS-Schulen streben die soziale Integration aller Schülerinnen und Schüler sowie eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern an.

Gesetzliche Grundlagen

Schulen mit einem hohen Anteil fremdsprachiger Kinder sind seit 2005 gesetzlich verpflichtet, zusätzliche Angebote zur Hebung des Leistungsniveaus aller Schülerinnen und Schüler zur Verfügung zu stellen. Geregelt wird dies in folgenden gesetzlichen Grundlagen:

  • §§25 und 62 Volksschulgesetz (VSG) vom 7. Februar 2005
  • §20 Volksschulverordnung (VSV) vom 28. Juni 2006
  • §15 Finanzverordnung zum Volksschulgesetz vom 11. Juli 2007
  • Verfügung vom 25. Februar 2025, Kantonale Beiträge für QUIMS-Schulen: Kriterien, Verwendung, Verfahren