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Aktueller Schwerpunkt D

Im Überblick

Schwerpunkte erleichtern die Schulentwicklung

Seit 2014 legt der Bildungsrat obligatorische Schwerpunkte fest, um die QUIMS-Arbeit innerhalb der Handlungsfelder zu fokussieren. Grundlage dafür ist die Erkenntnis, dass Schulentwicklung erfolgreicher verläuft, wenn sie sich über mehrere Jahre hinweg auf wenige, klar definierte Massnahmen konzentriert. Dies erleichtert den Schulen eine zielgerichtete Umsetzung und ermöglicht dem Kanton, einen umfassenden und wirksamen Support bereitzustellen. Von 2014 bis 2018 arbeiteten die Schulen an den Schwerpunkten A und B. Seit 2019 steht der Schwerpunkt C im Zentrum, und ab 2027 widmen sie sich dem Schwerpunkt D.

Fachliche Basis

Das VSA hat eine Fachexpertise in Auftrag gegeben, um zentrale Handlungsansätze zur Reduktion von Bildungsbenachteiligungen zu identifizieren. Auf dieser Grundlage wurde unter Einbezug verschiedener Anspruchsgruppen ein Vorschlag für den neuen QUIMS‑Schwerpunkt D erarbeitet. Dabei haben sich vier Aspekte herauskristallisiert, die für die Förderung von Schülerinnen und Schülern an QUIMS‑Schulen besonders relevant sind: Growth Mindset, Selbstreguliertes Lernen, Sozial-emotionales Lernen und Diskriminierungskritische Perspektive. Sie lassen sich unter dem übergeordneten Begriff der überfachlichen Kompetenzen zusammenfassen und bilden die inhaltliche Basis des neuen Schwerpunkts.

Die Förderung der überfachlichen Kompetenzen soll nicht zu einer Reduktion fachlicher Inhalte führen. Vielmehr werden ausgewählte überfachliche Kompetenzen gezielt in Verbindung mit einem Fokus auf Sprache gestärkt. Die vorgesehenen Themenbereiche stehen in engem Bezug zum Lehrplan 21, der die Förderung personaler, sozialer und methodischer Kompetenzen vorsieht.

Für alle Aspekte werden vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten, die Schulteams gezielt unterstützen, ergänzt durch Angebote für Schulklassen von Schule und Kultur.